ANZEIGE

Ein für das Abhören der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zuständiger Mitarbeiter der NSA befindet sich nach Auskunft eines Sprechers des Geheimdienstes nach einwöchigem Dienst im Jahre 2012 noch immer in ärztlicher Behandlung und wird psychologisch betreut. Laut medizinischem Bericht verharrt Sheamous G. in einem manisch-schizophren-paranoiden Schockzustand und muss zu seiner eigenen Sicherheit fixiert werden.

Satire: Angela Merkel und die NSA

Sheamous G. wurde im November 2012 kurz vor Dienstschluss völlig verstört in seinem Arbeitszimmer entdeckt, wo dieser sich mittels einer Handbohrmaschine das rechte Schläfenbein aufbohrte, um, nach eigenem Bekunden, sein "vermerkeltes" Gehirn durch einen Wellensittich zu ersetzen. Nach einem kurzen Handgemenge gelang es seinen Kollegen schließlich den sich hartnäckig wehrenden Abhörspezialisten zu überwältigen und den Wellensittich aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Entdeckt wurde Sheamous G., nachdem der Abteilungsleitung zusehends wirrer erscheindende Kritzeleien in den Abhörprotokollen des Mitarbeiters auffielen. Auch häufiges lautes, von darauffolgenden Weinkrämpfen begleitetes, wahnhaftes Lachen aus dem Büro des bis dato unauffälligen Familienvaters führte zum Einschreiten der hauseigenen Sicherheitskräfte.

Menschenrechtsorganisationen, Datenschützer und Politik fordern seit längerem eine Beendigung der breit angelegten Abhöraktionen. Die erst heute öffentlich gewordene Tragödie sorgt nun auch in den eigenen Reihen des US-Geheimdienstes für zunehmenden Protest. Experten sprechen angesichts der langen Reihe von abgehörten deutschen Politikern von einer dramatischen Dunkelziffer. Angela Merkel wird derweil vorgeworfen, von der Abhöraktion gewusst und den Mitarbeiter bewusst verwirrt zu haben. Ihr droht eine Klage wegen vorsätzlicher Körperverletzung.