Münster: Die Klage einer Weltuntergangsgegnerin gegen das Kernforschungszentrum CERN, bzw. des Betriebes des Protonenbeschleunigers LHC, wurde gestern vom Oberverwaltungsgericht Münster abgewiesen (Aktenzeichen des OVG Münster: 16 A 591/11). Zur Begründung hieß es, dass schwarze Löcher im Rahmen der Forschungsarbeiten zwar möglich, aber unwahrscheinlich seien. "Unwahrscheinliche" und Schwarze Löcher fielen zudem unter das Minderheitenschutzgesetz und hätten ein Recht auf die Wahrung ihrer Persönlichkeits- und Existenzrechte, sofern ihnen eine direkte Gefährdung der Öffentlichkeit nicht eindeutig nachgewiesen werden kann.

"Schwarze Löcher gibt es nicht nur im Weltraum, sondern auch im Bundestag. Sie zu verbieten würde dem demokratischen Parteiengefüge und letztlich der Demokratie in Deutschland schweren Schaden zufügen.", hieß es zur Urteilsbegründung.

CDU & CERN: Schwarze Löcher gibt es nicht nur im Weltraum

CDU & CERN: Schwarze Löcher gibt es nicht nur im Weltraum

Inwieweit schwarze Löcher im Bundestag der Demokratie grundsätzlich zuträglich seien oder nicht, sei entgegen der Urteilsbegründung nicht Gegenstand der Verhandlung gewesen, so der vorsitzende Richter auf unsere Anfrage.