Notfall im Außenministerium: Außenminister Heiko Maas soll nach Aussagen von Mitarbeitern in den gestrigen Abendstunden unter der Last der Meinungs- und Haltungsfindung im Kontext der derzeit angespannten internationalen Lage und damit verbundener Informationsbewertung zusammengebrochen sein und musste klinisch behandelt werden.

Dem ZEITSPIEGEL vorliegenden Informationen zufolge, wurden Maas zum Zwecke der Behandlung mehrere Liter US-Regierungsspeichel verabreicht. Weitere Speichelreserven sind unterwegs ins Außenamt. Laut einem Sprecher der behandelnden Charité Berlin sind US-Speichelreserven ein wichtiges Wirkmittel zur Prävention und Behandlung von "nonkonformer Meinungs- und Haltungsstörung", welche in Akutfällen aufgrund krankhafter Faktenfokussierung zu politischer Isolation führen kann.

Rechtzeitige Behandlung mit US-Regierungsspeichel: Heiko Maas außer politischer Isolationsgefahr
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Bereits kurz nach Behandlung konnte Heiko Maas die Klinik wieder verlassen und ist klar auf Spur – aber von ärztlicher Seite angehalten, täglich bis zu 250ml US-Speichel zu lecken. Sorge bereitet derweil eine offenbar fortgeschrittene Erblindung eines politischen Auges des Außenministers. Laut Kliniksprecher sei dieser Umstand aber kein Grund zur Sorge und kein Hindernis zur Fortführung der Amtsgeschäfte.