Nach Bekanntwerden des Vorwurfs der Geldwäsche durch zypriotische Banken stellte die Eurozone, insbesondere aber der Deutsche Bundestag, mögliche Finanzhilfen für die krisengeschüttelte Mittelmeerinsel, bzw. dessen angeschlagene Banken, in Frage. Nach erneuter Prüfung der Vorgänge hat sich die EU unter Führung der Bundesregierung nun zu einem eigenwilligen Hilfspaket durchgerungen und entsendet mit deutlicher Mehrheit der Abgeordneten 300 Handpfleger/innen und Dermatologen auf das Eiland.

Anlass ist eine dermatologische Studie der Europäischen Zentralbank. Diese warnt vor irreversibler Schädigung der Haut durch unsachgemäße Geldwäsche. "Schließlich wäscht in Europa eine Hand die andere. Es gilt zu verhindern, dass der zypriotische Partner schon im Vorfeld einer Einigung durch ungepflegte und nachhaltig geschädigte Hände einen Vertragsabschluss gefährden könnte", so der Leiter der Studie.

Das Hilfspaket sieht darüber hinaus die Entsendung technischen Hilfsgerätes vor. Diesbezüglich wurde das deutsche Traditionsunternehmen Miele mit der Herstellung, Belieferung und Installation professioneller Geldwaschmaschinen beauftragt. Die ersten Exemplare der "Zyprus EZB" sollen bereits Ende der Woche verschifft werden. Das neue EU-Schönheitspflege-Set bleibt derweil und trotz aller Ambitionen weit hinter den Erwartungen der Analysten.

Kurz nach Beschlussfassung haben auch Nicht-EU-Staaten wie die Schweiz, sowie russische Privatinvestoren ihr Interesse an den Gerätschaften bekundet. Geldwäsche könnte damit Arbeitsplätze auf dem heiß umkämpften Sektor sichern und den Innovationsstandort Deutschland stärken.

Die dermatologische Schädigung der Haut durch Geldwäsche war schon in den 80er Jahren Thema der Branche, wie folgender Werbefilm mit der originalen (und später zensierten) Tonspur beweist.