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Ein gewöhnlicher Motorschaden eines LKW sorgte vor wenigen Tagen auf der Autobahn A8 Richtung München für Aufsehen und in der Folge für wilde Spekulationen, denn die Fracht des Transporters war nicht alltäglicher Natur. Passanten gelang es den Transporter – nachdem dieser von Hilfsfahrzeugen des ADAC auf eine nahegelegene Landstraße geschleppt worden war – nebst Fracht zu fotografieren (siehe unten). Bei dieser handelt es sich nach Expertenmeinung zweifelsfrei um eine Weltraumsonde unbekannten Typs.

Laut Insider-Quelle sollte die Überführung der Sonde von deren Entwicklungszentrum im Bayrischen Wald zu einem nahe München vermuteten Testgelände vor den Augen der Öffentlichkeit geheimgehalten werden – was die nächtliche Motorpanne nun vereitelte. Dementgegen war den lokalen Medien trotz des Erscheinens einiger Pressevertreter auch am Folgetag keinerlei Information ob des Zwischenfalls zu entnehmen. Anfragen unsererseits blieben unbeantwortet.

Bayern mit eigenem Weltraumprogramm? - Bayrische Weltraumsonde "SPEZL"

Aufnahme vom liegen gebliebenen Transport der nicht-existenten Weltraumsonde

Ein dem ZEITSPIEGEL nur wenige Tage nach dem Autobahn-Vorfall zugespieltes Video deutet nunmehr darauf hin, dass es sich bei der Sonde um eines der strengst gehüteten Geheimnisse Bayerns handelt: Einem landeseigenen Weltraumprogramm. Das Video untermauert zudem die vermutung, dass das Programm das Entwicklungsstadium bereits weit hinter sich gelassen hat.

Sympathisch mutet derweil der mutmaßliche Spitzname der Weltraumsonde an: SPEZL. Insider-Quellen zufolge scheint die zentrale Computereinheit nach einer unbeabsichtigten Verunreinigung durch eine Schwammerlsuppe (Pilzsuppe) außerdem ein eigenes Bewusstsein entwickelt zu haben, und das uns exklusiv vorliegende Videomaterial beweist: Mit SPEZL ist nicht wirklich zu spaßen.

Auf Anfrage von DER ZEITSPIEGEL dementierte die bayrische Staatskanzlei sowohl Planungen hinsichtlich eines landeseigenen Weltraumprogramms als auch die Existenz einer Weltraumsonde.

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Fotocollage: © Der Zeitspiegel / Falko Knizia