Die deutsche Bundeswehr wird im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung und wehrtechnischen Modernisierung mit einer neuen Waffengattung ausgestattet und erhält etwa 18.400 neue, hochgradig spezialisierte Kampfhamster. Unter Wehrexperten gelten die Frontnager insbesondere auf dem Felde der asymmetrischen Kriegsführung als Must-Have und sind die neuerlichen „Shooting Stars“ der Branche.

Kampfhamster, auch Lethal Autonomous Hamster (LAH) oder Lethal Autonomous Hamster Units (LAHU), sind Bezeichnungen für autonome, bzw. semi-autonome und Fernsignal-konditionierte Wühler für den militärischen Einsatz. Zu den Einsatzgebieten zählen u. a. die Beobachtung, Aufklärung, Spionage, Minenräumung, Wachaufgaben und Zielbekämpfung.

Bundeswehr: Kampfhamster

Possierlich und tödlich: Einzelkämpfer der neuen Lethal Autonomous Hamster Unit der Bundeswehr

Die maus- bis rattengroßen Hamster sind von wühlmausartiger Gestalt, jedoch meist mit kurzem Schwanz. Sie besitzen in jeder Kieferhälfte drei bewurzelte, durch Zucht besonders geschärfte Backenzähne, mit deren Hilfe sie in der Lage sind, Strommasten und Überlandleitungen lahmzulegen, Löcher in Ausrüstung und PinUp-Poster gegnerischer Truppenverbände zu fressen oder deren Lebensmittelvorräte zu dezimieren.
Die innen liegenden Backentaschen dienen derweil dem Transport von Störsendern, Sprengkörpern und miniaturisierten Fernlenkwaffen, welche mittels der LAHU für den Gegner unsichtbar ins Zielgebiet verbracht und dort via eines menschlichen Operators in sicherer Entfernung zur Detonation gebracht werden können.

Nach unzähligen Beschaffungspannen der Bundeswehr, in deren Folge Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unter Kritik externe Berater von McKinsey zu Rate zog, weiß die aktuelle Neuanschaffung zu überzeugen – und ist sogar handzahm. Kritiker rügen, „dass man da nach einer Kiste Bier und 12 Korn auch hätte selber drauf kommen können.

Die äußerst bemerkenswerte Kopulationsfreudigkeit der Tiere sorgt über die ohnehin schon flexiblen Eigenschaften der LAHU für verlässlichen und schon von Geburt an einsatzbereiten personellen Nachschub, welcher keinerlei Ausbildung und externer Versorgung bedarf. Einzig deren Vorliebe für Bachflohkrebse muss bei der Auswahl des Einsatzgebietes berücksichtigt werden, da die Wühler für den Verzehr dieser Delikatesse keinerlei Konsequenzen scheuen. Um auch diesem Umstand im Sinne der Bundeswehr gerecht zu werden, wird über die Entwicklung einer Bachflohkrebsbombe nachgedacht, welche das Risiko einer Einsatzbeeinträchtigung der Kampfhamster durch evtl. Bachflohkrebspopulationen im Zielgebiet minimieren soll.