CDU in Sorge: Sozialdemokraten in der SPD?

Große Koalition: CDU fürchtet Eintreten des Worst-Case-Szenarios.

Mit großer Sorge wandte sich der Freundeskreis der christlich-demokratischen Parteien in Deutschland – dem bis dato auch die SPD angehört – in einem internen Schreiben an die Parteivorstände von CDU und CSU, und warnt vor zusehends unkontrollierbarerem sozialdemokratischen Gedankengut innerhalb der Reihen des Koalitionspartners. Zudem sei nicht mehr vollkommen auszuschließen, dass sich innerhalb der SPD Sozialdemokraten aufhielten und organisieren. Auch einzelne Mitglieder des SPD-Parteivorstandes zeigten sich alarmiert.

Der Freundeskreis reagierte damit auf die zuletzt "ungewohnten" Töne in Hinblick auf eine Reform des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV), die Schaffung einer Grundrente für Geringverdiener sowie das (möglicherweise versehentlich) angestoßene Gespräch rund um die Idee einer Rück-Anhebung (des durch Rot-Grün unter Kanzler Schröder anlasslos von 53% auf 42% gesenkten) Spitzensteuersatzes.

CDU in Sorge: Sozialdemokraten in der SPD?

Beobachtungen des Freundeskreises zufolge scheinen sich die bis dato identifizierten Sozialdemokraten innerhalb und außerhalb des SPD-Parteigeheges frei zu bewegen, und verfügen über die Fähigkeit der partei- und machtpolitischen Somatolyse, die es ihnen gestattet, sich via des optischen und verhaltenswesentlichen Verschmelzens mit ihrer Umgebung auf Basis einer Anpassung an Machtstruktur und politische Färbung derselben gewissermaßen unsichtbar zu machen.

Letzte Zählungen erhärteten nunmehr zudem den Verdacht der Mehrung des Wild-Sozialdemokraten-Bestandes (Rotwild). Außerdem sei es den Beobachtungen zufolge auch schon zu Partnerschaften zwischen Wild- und domestizierten Sozialdemokraten gekommen. Experten befürchten, dass eine unkontrollierte Fortpflanzungs- und Nachwuchsrate das sensible Habitat der großen Koalition empfindlich stören könnte – und empfehlen eindeutig identifizierte Sozialdemokraten zum Abschuss freizugeben.

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