Dioxinskandal: Ilse Aigner und die Neue Deutsche Küche

Dioxinskandal in Deutschland: Ilse Aigner und die Futtermittelindustrie

Im Rahmen des Dioxin-Skandals in Deutschland fordert Ilse Aigner, Verbraucherschutzministerin, "konkrete Vorschläge" von der Futtermittelindustrie, wie derartige Vorfälle in Zukunft vermieden werden können. Man könnte zwar auch gleich den Bock zum Gärtner machen, oder den Futtermittelfabrikant zu seinem eigenen Kontrolleur, aber unserer Landwirtschaftsministerin fehlt leider auch der Zugriff auf derartige Bauernweisheiten.

Vorschläge seitens der Geforderten könnten sein:

  • Nichtveröffentlichung der Belastungen
  • Straffreiheit der Verantwortlichen
  • Nicht-Nennung der betroffenen Betriebe
  • Nicht-Nennung des Verursachers

was, bis auf Punkt 1 der möglichen Vorschläge, die Beibehaltung des Status Quo bedeutet.

"Konkrete Vorschläge" sind hier allerdings so überflüssig wie faules Eigelb. Es gibt eher konkreten Handlungsbedarf, wie ihn Martin Müller, Vorsitzender des Verbandes der Lebensmittelkontrolleure, kompetent aufzeigt.

Da diese Regierung scheinbar nicht eine Person aufzubieten vermag, die auch nur im Ansatz eine Ressort-Kompetenz vorzuweisen hat, werden wohl auch weiterhin die Böcke die Gärten pflegen, ganz gleich, ob im Gesundheitswesen, in der Energiepolitik, Arbeitsmarktpolitik, Finanzmarktpolitik oder eben im Verbraucherschutz.

Ein Trostpflaster gibt es denn doch noch für den Verbraucher: Dioxin-Eier passen nämlich hervorragend zu Gammelfleisch! An entsprechenden Rezepten wird derzeit im Verbraucherschutzministerium gearbeitet. Vorläufiger Arbeitstitel: "Schwarz-Gelb? - Das Beste draus machen!"

Dioxin-Eier, Gammelfleisch & Ehec

Und...

Dioxin-Eier: Tragisch
...auch irgendwie tragisch.

Die ARD stellt im Rahmen des Satiremagazins xtra3 des NDR folgende Dioxin-Chronologie zur Verfügung:

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