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Hamburg (ZS). Laut eines Berichtes des Hamburger Tageblatt geht die Staatsanwaltschaft Hamburg seit Mittwoch dem Anfangsverdacht des sexuellen Nahrungsmittelmissbrauchs in EDEKA-Märkten nach. Demnach soll es von Seiten von Mitarbeitern wie Marktleitern zu sexuellen Übergriffen auf frische Lebensmittel gekommen sein. Betroffen hierbei vor allem Junggemüse und Blattsalat.

Marktbesucher berichten von "unsittlichen Berührungen" und ungeniertem Grabschen: Kopfsalaten wird scheinbar offen und schamlos unter die Blätter gegriffen, Stangenspargel und Gurken "unangemessen" angefasst – unter den Augen anwesender Kundschaft. Weitergehende Übergriffe jenseits der Verkaufsräume sind derzeit Gegenstand anlaufender Ermittlungen.

EDEKA: Unzüchtige Lebensmittel-Liebe?

EDEKA: Unzüchtige Lebensmittel-Liebe?

Dem Leiter der jüngst einberufenen Sonderkommission "Edephilia" Martin Sauerbrauch zufolge ist dieser Skandal möglicherweise nur einer von vielen bis dato unentdeckten Fällen, und hält eine nicht unbeträchtliche Dunkelziffer für denkbar.

Eine Ursache für derartiges Verhalten sieht Sauerbrauch in bedenklichen "Gesundheits-Trends" im Internet: So diene Yoni Cucumber Cleanse – eine Vaginalreinigung mittels einer geschälten Gurke – keineswegs der nachhaltigen Pflege des Intimbereiches, sondern sei ein unverhohlener Aufruf zu Gemüsemissbrauch.