Auf der Suche nach klimafreundlicheren Kohleabbaumethoden und gewinnoptimierenden Wachstumsstrategien besinnt sich die Energiewirtschaft auf Druck von Öffentlichkeit und hinsichtlich der Kohleausstiegsambitionen der Bundesregierung nun eines Besseren und kündigte in einer Pressemitteilung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) einen nachhaltigen Strukturwandel an.

Laut Pressemitteilung wurden in den letzten Jahren zahlreiche potentielle Kohlevorkommen untersucht. Hierbei wurden nun im Rahmen soziofinanzieller Prospektionen gewaltige Vorkommen von Kohle in den Brieftaschen der Endverbraucher ausgemacht, welche klimaschädliche Abbaumaßnahmen in weiten Teilen vollkommen überflüssig machen.

Klimaneutraler Kohleabbau in Endverbraucher-Lagerstätten

Stimmungsklimaschädlich, aber umweltneutral: Kohleabbau beim Endverbraucher

Was BDEW und Energiekonzerne als Innovation für sich beanspruchen ist derweil ein von der Bundesregierung schon länger verwendetes Abbauverfahren, und 53,6%iger Steuer- und Umlagenanteile sprechen hier für sich und das sozialklimatische Selbstverständnis eines Konzerns, dessen einziger Unterschied zu handelsüblichen Wirtschaftsunternehmen darin besteht, dass seine Beschäftigten nicht wirklich des Umstandes gewahr sind, dass sie für ein Unternehmen arbeiten, welches nur über Umwege an der Börse notiert ist, sich aber im Gegenzug die Ausstattung ihrer VIP-Bereiche in 3 Flugzeugen 288 Millionen Euro kosten lässt.

Im Gegenzug gehen Mitarbeiter und Endverbraucher aber nicht vollkommen leer aus: Heiße Luft bis zum Abwinken.

P. S.: Erinnern Sie sich noch an den 10-Punkte-Plan des damaligen Umweltministers und heutigen Wirtschaftsministers Peter Altmaier?