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Brüssel - "Die Fischbestände gehen dramatisch zurück, insbesondere im Mittelmeer macht sich die Überfischung deutlich bemerkbar", so Paraskevas Vasilakopoulos vom Hellenic Center for Marine Research. "Die verbliebenen Bestände schmecken nicht, verkoten die beengten Rückzugsgebiete, leben unter unsäglichen hygienischen Verhältnissen. Das ist am Ende der Nahrungskette auch keinem Konsumenten mehr zumutbar".

Satire, Lustig: Fischstaebchen, Auswilderung

Selten zu beobachten: Resozialisierter Fischstäbchenschwarm

Auch die soziale Verwahrlosung der Tiere bereitet den Fischereibetrieben Sorge. Aufgrund zunehmender und zumeist stressbedingter Faktoren ist eine fruchtbare Partnerschaft unter den Tieren nur noch selten, Beziehungen gehen noch vor einem arterhaltenden Koitus in die Brüche.

Das EU-Parlament hat nun reagiert und nach dessen Willen sollen besonders gefährdete Fischarten zukünftig schonend gefangen und nach einem Therapie- und Resozialisierungsprogramm wieder ordentlich gereinigt und paniert ins Meer zurückverbracht werden. Auch Zucht-Fischstäbchen sollen im Rahmen einer Auswilderung die Bestände ergänzen. Man erhofft sich von diesen Maßnahmen sowohl eine Erholung der Fischstäbchen-Population als auch eine Anpassung anderer Fischarten an servierfähige Hygienestandards.