1. Ytong

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Da war z. B. der Torwart Emerson Belsen Bellbell vom 1. FC Mitritzhausen – seines Zeichens ein zugekaufter, äußerst pragmatischer Spieler aus den East Midlands (GB) – der während eines Testspiels gegen eine DFB-Jugendauswahl sein Tor mit 36er Ytong Planblöcken vor unangenehmen Überraschungen schützte, für seine "Mauer" aber nicht den von der FIFA vorgeschriebenen Mischzement verwendete, was mit einer Sperre von 5 Spielen geahndet wurde. Innovatives Spiel scheint nicht Sache des DFB.

2. Torraumverminung

Bei anderer Gelegenheit hatte man einen sprengfallenherstellergesponserten Regionalligisten aus der Region Nürnberg aus vollkommen unerfindlichen Gründen die Verminung des eigenen Torraumes untersagt. Anrüchige Doppelmoral! Man verbietet doch auch keinem von Nike unterstützten Verein das Tragen von Fußballschuhen des Financiers, nur weil die Produktionsbedingungen angesichts von Ausbeutung, Kinderarbeit und anderen Missständen nicht wirklich einer vertretbaren (Stichwort: Tretmine) Moral entprechen. Hier stinkt es nach Ungleichheit: Muss ein Waffenhersteller wirklich dafür büßen, dass er keine Schuhe herstellt?

Gedanken zum Thema Fußball

3. Kannibalismus

Erinnern Sie sich noch an die Beißattacke des Uruguay-Spielers Luis Suarez gegen den Italiener Giogio Chiellini: Was für ein Mediengewitter. Dabei sollte die FIFA froh sein, dass sich nicht die origine und traditionsbewusste Fußballnationalmannschaft Papua Neuguineas für die WM 2014 qualifiziert hatte. Einzelne Mitglieder der Mannschaft sind unbestätigten Quellen zufolge ausgewiesene Kannibalen. Bei Regionalderbys sollen Teammitglieder der gegnerischen Mannschaften nicht nur gebissen, sondern an Ort und Stelle mariniert und verspeist worden sein – unter Protest des Schiedsrichters (Nachtisch). Fouls werden dort außerdem zwar auch mit der roten Karte geahndet, allerdings mit der roten Speisekarte: Eine Vorwarnung auf die Wahrscheinlichkeit, in selbiger alsbald seinen Platz als Menüvorschlag zu finden (Platzverweis).