Google Maps zeigt fortan Steuerschlupflöcher in der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg

Google Maps garantiert ab sofort finanzielle Fahrtauglichkeit und verhindert steuerliche Wegfahrsperren.

Man könnte sie einfach übersehen: Auf Flüchtigkeitsfehler im Geldverkehr folgt entweder der Verlust der finanziellen Fahrtauglichkeit oder eine fiskale Wegfahrsperre. Damit ist jetzt Schluss: Google Maps bietet in seinen Karten ab sofort die Anzeige von Steuerschlupflöchern und macht den internationalen Geldverkehr visuell planbar. Ab Juli werde laut Konzernleitung auch die Kartierung von Finanzwüsten und Steueroasen abgeschlossen sein.

Auch die umständliche Kapital-Parkplatzsuche gehört nun der Vergangenheit an: Nebst der Anzeige günstiger "Park-Optionen" für liquide Geldmittel übernimmt Google Maps auch die Berechnung einer "Jenseits-des-Verdachts-Route". Diese bietet eine weitläufige Umfahrung üblicher Finanzkontrollen und erlaubt ein staufreies, von jeglichen Überholverboten befreites Fortkommen des Geldes auf der Wegstrecke zwischen pekuniärer Mehrung und Offshore-Strand.

Google Maps: Steuerschlupflöcher

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