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Die USA haben Hacker-Angriffe in ihr Portfolio der Kriegsgründe aufgenommen und DEFCON1 könnte nach uns vorliegenden Informationen im Pentagon schon beim Abstürzen eines liebgewonnenen Bildschirmschoners ausgelöst werden.

Windows 95 und das Pentagon - Hackerangriff

Bis dato trieben Trojaner und nicht näher geklärte Computerabstürze und damit verbundener Datenverlust nur die zur Nervosität neigende Pulsfrequenz von Millionen von PC-Nutzern an den Rand apokalyptischer Gemütszustände, vermochte aber nicht ganze Armeeverbände in Bewegung zu setzen, um das Mutterland des größten Emittenten eines lebensbedrohlichen Betriebssystems in Schutt und Asche zu legen. Dementgegen schreit der teilweise an Folter grenzende Gebrauch von WINDOWS bereits seit 1995 zumindest nach einer UN-Menschenrechtsresolution. Im Pentagon ist der "rote Knopf" im Falle eines "Bluescreens" allerdings nicht weit von der nervösen Hand eines nervlich ruinierten Anwenders, was nicht unerhebliche Risiken birgt - auf internationaler Ebene.

Ob die Addition auch etwas mit den unpopulär gewordenen Feldzügen der vergangenen Jahre zu tun hat, deren Angriffsgründe auf z. T. ziemlich wackeligen Füßen zum Sturm durch den Wüstensand berechtigen sollte, bleibt Spekulation. Bedenkenswert jedoch ist der Umstand, dass der internationale Vertrieb fehlerbehafteter Software von Seiten eines amerikanischen Herstellers selbst Auslöser für, wenn nicht legitimer, doch menschenverständlicher militärische Strafaktionen gegen die Vereinigten Staaten werden könnte. Am Ende also vielleicht doch nicht so eine ausgefeilte "Cyber-Strategie".

Kritiker geben zu bedenken, dass aufgrund der neuen Rechtslage zukünftig auch einfache Unmutsbekundungen via Twitter und Facebook ausreichen könnten, um einen amerikanischen Erstschlag vom digitalen Zaun brechen zu können. Ein unbedachter Tweet könnte so binnen weniger Stunden die 1. US-Luftlandedivision auf den Plan zu rufen. Erklären sie das mal ihren Nachbarn.