ANZEIGE

Nach zahlreichen Lebensmittelskandalen in der Vergangenheit schien sich die Lage beruhigt und die Hersteller besonnen zu haben. Dennoch sorgen kleine und große Skandälchen immer wieder für Unmut und lassen die Tragweite von Lebensmittelpanscherei und Verbrauchertäuschung nur erahnen.

Lebensmittelskandal: Gar nicht drin, was draufsteht

Wir haben für Sie ein paar der markantesten Fälle zusammengetragen:

Lebensmittelskandal: Yorkshire-Mus

Skandal: Mehr Schäferhund als Schnuckel-Terrier

In der "Yorkshire-Terrier-Paste" von Terrier Compound wurden nach Untersuchung der zuständigen Lebensmittelprüfstelle Rückstände von "Deutscher Schäferhund" gefunden. Während der Kunde das zarte Fleisch der kleinwüchsigen Kuschelhunde zu verzehren glaubte, wurde hier schamlos weichgeklopftes Polizeihunde-Mett verarbeitet.
 

Lebensmittelskandal: Delphin

Skandal: Mehr Thunfisch statt Delphin

Bekannt ist bereits der Skandal um Delphin-Konserven. Entgegen der Etikettierung wurden hier bis zu 96% ordinärer Thunfisch in die Dose gepresst – sehr zur Enttäuschung von Kindern, bei welchen die Fischkonserve aufgrund der lustigen Verpackung zu großer Beliebtheit gelangte. Der ehemalige Besitzer des Unternehmens arbeitet nun im Rahmen eines Fischstäbchen-Auswilderungsprogramms der EU.

Lebensmittelskandal: Katzenhackfleisch

Skandal: Katzen-Hack? Senegalesische Sumpfkuh

Ebenso skandalös: Der Hersteller "Kitty-Fresh" verzichtete bei seinem Katzen-Hack gänzlich auf den ausgewiesenen Inhalt und verkaufte stattdessen abgelaufenes senegalesisches Sumpfkuh-Hack zu exorbitanten Preisen. Die "besondere Geschmacksnote" erhielt das Produkt laut Herstellerangaben durch das Einlegen des Fleisches in obergärige Katzenmilch.
 

Lebensmittelskandal: Brotaufstrich

Skandal: Vegetarischer Brotaufstrich ist schon drin - wurde aber schon einmal gegessen.

Weit gravierender noch der Skandal um einen Produzenten eines vegetarischen Brotaufstrichs. Nicht, dass in der Frühstückspaste nicht rein pflanzliche Zutaten verarbeitet worden wären: Untersuchungen zeigten, dass das Produkt die deklarierten Ingredienzien enthielt und zudem als äußerst wohlschmeckend und bekömmlich bewertet wurde. Stein des Anstoßes: Das Produkt wurde vor Verkauf schon einmal verköstigt.