SPD-Parteienfinanzierung: SPD verlangt 10.000 Euro für Nicht-Erscheinen von Andrea Nahles

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Nach dem Medienrummel um die Vermittlung von bezahlten Treffen und Gesprächen mit SPD-Spitzenpolitikern hat die SPD-Agentur Network Media GmbH (NWMD) nun einen neuen Weg eingeschlagen. Dieser erweist sich nach dem zweiten Hinsehen sogar als lukrativer als die zuvor praktizierte Variante.

Das neue Parteienfinanzierungskonzept sieht vor, Spitzenpolitiker der SPD, wie z. B. Andrea Nahles, auf ausgewählten Veranstaltungen nicht in Erscheinung treten zu lassen, sofern der Veranstalter rechtzeitig eine der Position des Politikers entsprechende Summe bezahlt. Im Falle von Andrea Nahles beträgt diese "Zurückhaltungsgebühr" 10.000 Euro. Damit Sigmar Gabriel bleibt, wo er ist, werden 15.000 Euro fällig.

Parteienfinanzierung / Treffen mit Spitzenpolitikern / Andrea Nahles

Parteienfinanzierung: Tritt gegen Geld nicht in Erscheinung: Andrea Nahles

Kritiker werfen der SPD vor, mit ihrem neuen Konzept hart an der Grenze zur Schutzgelderpressung zu operieren. Noch mehr Kritiker loben den wiedergewonnenen Sinn für Realitäten.

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