Eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) deutet auf ein erschreckendes Ausmaß an selbstzerstörerischen Tendenzen unter führenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik hin. Auch weite Teile der Bevölkerung scheinen betroffen.

Bei der Präzision, mit welcher in der Vergangenheit Unternehmen und Projekte, aber auch politische Reformen und Gesetzesinitiativen "gegen die Wand gefahren wurden", muss nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie teilweise von krankhafter Vorsätzlichkeit und übertragener Auslebung von Selbstmordfantasien ausgegangen werden.

Selbstmord-Pilot

Selbstmord meist Präzisionsarbeit - © Andy Riley

Bezüglich der politischen Führung des Landes zeichnet sich laut der DGPs ein noch weit dramatischeres Bild ab, denn nach Artikel 20, Absatz 2 des Grundgesetzes geht alle Macht vom Volke aus. Angesichts der kontinuierlichen Wiederwahl von Verursachern politischer wie sozialer Mißstände muss auch hier ein passiver Todeswunsch großer Teile der Bevölkerung in Betracht gezogen werden.

Zu den eindeutigen Anzeichen für Selbstmordabsichten zählen laut DGPs Tätigkeiten und Interessen, die klar erkennbar einer Lebensbejahung widersprechen, wie z. B. Vollbeschäftigung, das Lesen von Tageszeitungen, das Halten von Goldfischen, zwanghafte Mülltrennung oder die Ehe. Die Bevölkerung wird von daher aufgerufen, hiervon betroffene Personen anzusprechen und zur Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe zu bewegen.


DER ZEITSPIEGEL wünscht lebensbejahende Ostern!