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Berlin/Stuttgart/Hamburg: Nach uns vorliegenden Informationen sieht ein neues Konzeptpapier den kompletten Verzicht auf Sicherheitskontrollen, Passagier- und Gepäckabfertigung, sowie Service- und Reinigungspersonal für die Dauer der ersten 8 Betriebsjahre des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) vor. Durch diese Maßnahmen sollen die Mehrkosten für bauliche Nachbesserungen kompensiert und eine weitere Verzögerung der Inbetriebnahme zum 1. April verhindert werden.

BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21

Ach, es könnte so schön sein: BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21 in Projektunion

Auch von Starts und Landungen von Passagier- und Frachtmaschinen wird nach dem neuen Betriebsplan zunächst abgesehen, um die Start- und Landebahnen nicht unnötigem Verschleiß durch Gebrauch auszusetzen. Zur Steigerung der Auslastung des Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg sieht die Planung den ambitionierten Bau eines 564 Kilometer langen Bahntunnels vom ebenfalls im Bau befindlichen Stuttgarter Hauptbahnhof (Stuttgart21) vor. Der auch noch nicht fertiggestellte Bau der Hamburger Elbphilharmonie wird indes nach neuestem Beschluss und entgegen ursprünglicher Planung zu einer mit klassischer Musik beschallten Pre-Flight-Lounge für Passagiere der Business- und First-Class umgebaut.

Eine Münchner Werbeagentur wurde bereits Ende Dezember mit der Namensfindung für die neue, dabei optionale Ticket- und Flugvariante beauftragt und das Ergebnis der Marketingstrategen kann sich sehen lassen: "Pay & Stay" bietet dem Fluggast für die 8jährige Wartezeit und gegen eine Monatsgebühr von 2.500 bzw. 4.000€ einen exklusiven Platz in der Pre-Flight-Lounge - Komfort-Sitzplatz, Konzertbesuche, sowie 2mal täglich kaltes- oder warmes Buffet und kostenlose Nutzung von Dusche und WC inklusive. Verbunden wird die Elbphilharmonie mit dem Hauptstadtflughafen wiederum durch den Neubau einer innovativen Transrapidstrecke. Ein chinesisches Baukonsortium hat hierfür auch schon per Handschlag den spontanen Zuschlag erhalten.

Da bei allen 3 Projekten auch weiterhin mit teils nicht unerheblichen Mehrkosten zu rechnen ist, stellte sich nach Aussage des Konzeptionsleiters nicht mehr die bloße Frage nach dem Umfang der außerplanmäßig benötigten Geldmittel, sondern die Frage nach dem transparenten, dabei visionäreren Abfluss derselben.