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Wie die Bundesregierung jetzt bestätigte, haben Millionen von Bundesbürger, welche auf der Suche nach Freiheit, Ruhe und Selbstentfaltung Deutschland den Rücken kehrten, aufgrund traumatischer Zustände die vermeintlichen Paradiese fluchtartig verlassen und sind über Drittländer in ihr Land zurückgekehrt.

Alois Moosgruber, Chef des Verbandes der Selbstvertriebenen, bezeichnete die Lage als "dramatisch". Die Flüchtlinge suchten durch ihre Flucht den politischen, sozialen und gesellschaftlichen Mißständen in ihrer Heimat zu entkommen. In den häufigsten Fällen verbrachten die Menschen die Zeit ihrer Odyssee in südeuropäischen Auffanglagern. Nicht wenige Notdürftige zahlten hierbei für einfache Unterkünfte, ortsübliche Massenverpflegung und den Zugang zu Frisch- und Meerwasser mehrere, bitter ersparte Monatsgehälter. Die Schlepperorganisationen, welche die Hilfesuchenden mit mitunter unhaltbaren Versprechungen lockten, sind in Deutschland nicht unbekannt und bestens organisiert.

"All inclusive mit Meerblick" lautete Zeugenaussagen zufolge ein Versprechen der Betrüger. Was sie verschwiegen: Lagerhaltung, unmenschliche Transportbedingungen, beengte Verhältnisse, deutsche Schlager- und Volksmusik in mediterranem Asyl-Ambiente – bis mitten in die Nacht hinein. Der Meerblick entpuppte sich außerdem als ein Blick auf ein Mehr von Kosten. Hunderttausende waren zudem teilweise ganztägig der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt. Die Nutzung von durchaus vorhandenen Notruheliegen und Sonnenschutzschirmen war offenbar mit der Entrichtung horrender Leihgebühren verbunden - für viele jenseits ihrer finanziellen Möglichkeiten.

Satire: Meerblick

Meerblick: Dem grauen Alltag entfliehen

Henriette W. aus Leverkusen (51) (Name von der Redaktion geändert) berichtet außerdem von unbarmherzigen, aggressiven Strandverkäufern, welchen sie und ihre Leidensgenossen schutzlos ausgeliefert waren: So kaufte Henriette W. einem zusehends aufdringlichen, fremdländisch anmutenden Verbrecher in Strohsandalen aus purer Angst und Verzweiflung eine handgestrickte Ganzkörperwollmütze und einen 8 mal 6 Meter messenden Perserteppich aus handgestreichelten senegalesischen Kunstfasern ab - bei 42° im Schatten und mit einem Rückflugticket für die Economy Class bei Crying Air in der Tasche (Stichwort: Reisegepäck). Ihr fehlte noch am selben (ersten) Abend das Geld für ein paar anständige Scampi-Spieße und einen trockenen Rotwein und musste für den Rest ihrer Flucht tagtäglich mit Sauerkraut und Kassler aus überfahrenen Hundewelpen vorliebnehmen. Nur ein einziges Mal bot sich Henriette W. die günstige Gelegenheit eine lokale Spezialität zu kosten: Eine "Original katalanische Tellersülze".

Ihr Mann, Norbert W. aus Leverkusen (58) (Name von der Redaktion geändert) fiel indes – nachdem er und seine Frau in den Wirren der Flucht am Flughafen getrennt und er entgegen der gemeinsamen Planung in Bangkok landete – ebenfalls einer Gaunermasche zum Opfer: Über mehrere Abende hinweg glaubte Norbert W. einer nach Weiterbildung strebenden 21jährigen Exil-Afro-Asiatin mit kaukasischem Einschlag mit seinen selbstlos zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel zu einem besseren Leben verhelfen zu können, wurde aber entgegen dieser Annahme allabendlich gegen seinen schwindenden Willen sexuell missbraucht. Norbert W. befindet sich derzeit in psychologischer Behandlung in einem kurativen thailändischen Mädchenpensionat und muss täglich 3 Viagra zu sich nehmen. Die Bundesregierung signalisierte Hilfsbereitschaft, doch noch ist Norbert W. zu schwach für die beschwerliche Rückführung.

Warum keine der zahllosen Presseinstanzen in Deutschland über die aufschreckenden Gründe und grausamen Folgen der in Deutschland vorherrschenden Mißstände berichtet, ist Verquer.Org ein Rätsel. Wir rufen auf zur uneingeschränkten Solidarität mit den Opfern!