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Einer wissenschaftlichen Studie des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik zufolge birgt die Einführung der gesetzlichen Frauenquote die Gefahr einer nachhaltigen Veränderung des männlichen Erbgutes. Den Y-Chromosomen der männlichen Bevölkerung droht demnach eine gesellschafts-psychosomatisch bedingte Ausbildung eines weiteren q-Ärmchens – mit gravierenden Folgen für den Fortbestand der Menschheit.

Frauenquote: Doppel-X-Chromosom

Wie konnte es nur so weit kommen?

 

Die Spaltung des Kerns

Schon zu Zeiten, als die Welt eigentlich noch in Ordnung war (oder zumindest hätte sein können), loderte das Feuer willkürlicher weiblicher Ansprüche neben den von verantwortungsbewussten Männern sorgsam und selbstlos gehüteten Flammen sachlicher Erkenntnis. Erst aus letzteren konnten schließlich so sinnvolle Dinge wie Steinschleuder, Speer, Pfeil und Bogen, schwere Artillerie und Mikrowellengrill erstehen und machten so etwas wie "Anspruch" überhaupt erst möglich. Auch taktische nukleare Mehrfachsprengkörper(1) zählen zu den überragenden Erfindungen, welche ihren Ursprung den zahllosen, zukunftsorientierten Unterhaltungen männlicher Zeitgenossen rund um die ersten primitiven Feuerstellen verdanken.

(1) Entgegen der bis dato beklagenswerten Verwendung, erlauben taktische nukleare Mehrfachsprengkörper die servierfertige Zubereitung ganzer regionaler Rotwildbestände auf einen (Erst-)Schlag. Aufgrund der Abkehr vom ursprünglichen Einsatzvorhaben ist diese Verwendungsmöglichkeit allerdings dem gemeinnützigen Fokus entschwunden und auch der Verband Deutscher Grillfreunde erlaubt die Nutzung oben genannter Grillhilfen nicht mehr ohne eine verwaltungsaufwendige Sondergenehmigung.


Im Schatten des Feuerscheins

Werfen wir einen seriösen Blick zurück in die Entwicklung des Menschen, so ist es wissenschaftlich erwiesen, dass, zu Beginn der Zeit, als die ersten Menschen in der afrikanischen Steppe begannen unter minderentwickelten Säugern für Unmut zu sorgen, prinzipiell beide Geschlechter mit dem Doppel-X-Chromosom versehen waren. Der Geschlechterunterschied beruhte im Wesentlichen auf einem (fraglos akzeptierten) Mysterium, zumal sich die human-neurologische Synapsenbildung zu jener Zeit mit freud- und sinnvolleren Dingen zu beschäftigen wusste, als den "kleinen Unterschied" auf die Größe eines Planeten aufzublasen. Mann und Frau sahen einer friedlichen Koexistenz entgegen – bis das weibliche Geschlecht dazu übergegangen war, dem männlichen Anteil der Sippschaft im Verlauf unzähliger Debatten am wohlverdienten Feierabendfeuerchen einen Großteil seiner X-Chromosomen einfach wegzudiskutieren.

Art, Inhalt und Umfang der Diskussionen haben sich bis heute nicht wesentlich verändert, doch wo der Mann sich - als von unbeherrschter hormoneller Natur getriebener Garant der Versorgung und Sicherheit eines Klans - einst noch der Verehrung und des Respekts der Dame gewiss sein durfte, erweist sich die zuvor vom weiblichen Geschlecht geschätzte Urkraft angesichts massiver Veränderungen hinsichtlich gesellschaftlicher Anforderungen und damit obsoleter, männlicher, archaisch geprägter Eigenschaften für sie auf Dauer als nicht mehr zeitgemäß und lästig.


 
Es könnte so schön sein: Mann und Frau

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Krieg ist die Folge zwischengeschlechtlicher Konfliktvermeidung

Das lobenswerte Zugeständnis eines Stammtisches, der Mitgliegschaft in einem Kleintierzucht- oder Männergesangsverein oder eines Hobbykellers, welcher viele männliche und verehelichte Zeitgenossen letztlich dazu zwingt, ihre Zeit fernab gemeingeschlechtlicher Weiterentwicklung in der getrennten Abgeschiedenheit einer interessenbedingten Isolationskammer verbringen zu müssen, vermag da nur wenig zur harmonisierenden Konfliktvermeidung beizutragen. Im Gegenteil: Geschlechtertrennung und emotionale Zerrissenheit sind nicht selten Ursache für unkontrollierte Aggressionskompensation außerhalb der eigenen vier Wände. Letztere entlädt sich im fortgeschrittenen Stadium häufig im Rahmen weit umfänglicherer Auseinandersetzungen von mitunter internationaler Tragweite.


Paradiesisches Paradoxon: Der religiöse Kontext

Auch die Theologie spricht hinsichtlich der historischen Fakten eine deutliche Sprache: "Die Vertreibung aus dem Paradies ist allein weiblicher Unnachgiebigkeit geschuldet: Adam hätte den Apfel vom Baum der Erkenntnis ohne Evas nachhaltigem Drängen nie gepflückt", so Prodekan Winfried Decker von der theologischen Fakultät der Uni Würzburg. Der letztlich von Adam vollzogene Akt des Verstoßes gegen ein Gebot Gottes ist laut Decker klar auf den Einsatz weiblicher Druckmittel innerhalb einer Partnerschaft zurückzuführen. "Sex jenseits des Arterhaltes war und ist ein bewusst eingesetztes Mittel zur Domestizierung des Mannes", so Decker. Diesbezüglich sei es laut Decker umso verwunderlicher, dass ausgerechnet Männern von Seiten der Frauen der Fokus auf Sexualität und Erotik zum Vorwurf gemacht wird. Letztlich sind Männer die hilflosen Opfer einer sexuell-orientierten Geschlechtermaschinerie und #Aufschrei am Ende ein Ausdruck einer Verkehrung der Tatsachen.


Die Gegenwart

Wirtschafts- und Finanzkonzerne zeigen sich denn auch weniger erfreut ob der Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Einführung einer gesetzlichen Frauenquote: "Ein Doppel-X-Chromosom bringt unnötig Unruhe in die Vorstandsetagen. Entscheidungsträger, deren Hauptaugenmerk auf die nicht ordnungsgemäß geschlossene Bluse einer weiblichen Mitarbeiterin oder gar Vorgesetzten gerichtet ist, trifft zwar noch Entscheidungen, aber keine, welche als rational nachvollziehbar zu bezeichnen wären. Die Finanzkrise der letzten Jahre ist in nicht unerheblichem Maße der Ablenkung ansonsten professioneller, männlicher Kollegen durch weibliche Reize und damit verbundenem Leistungsdruck geschuldet.", so Horst Bangemann, Männerbeauftragter eines namhaften deutschen Großkonzerns.


Homo, quo vadis?

Rainer Brüderle (FDP) brachte das Missverhältnis der Geschlechter im Rahmen einer durch ihn provizierten Sexismus-Debatte 2013 gekonnt auf den Punkt: Mit "Warum verwandelt sich eine Frau nach dem Sex nicht in einen Kasten Bier und zwei Kumpels?" wusste dieser der Diskussion sogar eine grundsatzphilosophische Fragestellungen abzugewinnen.