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Berlin (zs). In den Parteizentralen von SPD, GRÜNEN und DIE LINKE ist heute ein Drohbrief mit erpresserischem Hintergrund eingegangen. Laut Polizei fordert ein nach Eigenbekunden in der Reproduktionsmedizin tätiger Forscher eine Summe in Höhe von 300 Millionen Euro - sofort und in bar. Andernfalls werde er auf der Basis einer von ihm entwendeten und sichergestellten Blutprobe der Bundeskanzlerin unverzüglich mit deren Massenklonung beginnen.

Parteivorstände sind entsetzt, der Bundesnachrichtendienst spricht von einer politisch motivierten Tat, Terrorismusexperten von Geschmacklosigkeit und Griechenland versetzte seine Streitkräfte in Alarmbereitschaft. Die CDU möchte sich derzeit noch nicht äußern, weist aber Spekulationen zurück, denen zufolge der Forscher von der Partei selbst zu der Tat angestiftet worden sein könnte.

Die Massenklonung der Bundeskanzlerin hätte schwere Folgen für das politische Gefüge Deutschlands und Europas. Nach derzeitiger Rechtsprechung wäre ein Merkel-Klon automatisch CDU-Mitglied und hätte selbstverständlich Anspruch auf einen Regierungsposten, ja die Kanzlerschaft selbst. Da die deutsche Gesetzgebung für den Fall des mehrfachen Auftretens ein und derselben Person keinerlei Regelungen vorsieht, käme dies nach Expertenmeinung quasi einer Alleinherrschaft gleich, da Original und Klon nicht mehr zu unterscheiden wären und Ministerposten durch sie mit sich selbst besetzt werden könnten.

Angela Merkel: Massenklonung

Horrorszenario: Die deutsche Justiz wäre auf "Klonattacken" nicht vorbereitet, die Demokratie nachhaltig gefährdet

Die Bundeskanzlerin reagierte entgegen der vorherrschenden Nervosität entpannt: "Ich mag mich!", so Angela Merkel ungefragt. Dies sei schließlich "Grundvoraussetzung für (ihr) politisches Handeln".