Millionen von PC-Nutzer*innen werden laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit Jahrzehnten einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Ursächlich hierfür zeichnet nicht etwa langes Arbeiten am Computer, welches zu Kopf-, Rücken- und Augenschmerzen sowie Schlafstörungen führen kann, sondern das Betriebssystem Windows von Microsoft.

Mit einem Marktanteil von 75,47% ist Windows seit der Einführung von Windows 95 das am weitesten verbreitete Betriebssystem, und sorgt mittels einer Vielzahl von Unregelmäßigkeiten verlässlich für Unmut. Allein das Hochfahren des Computers, in dessen Prozessverlauf sich das Betriebssystem daran versucht, sich an Vor- und Netzwerkeinstellungen zu erinnern und diese wiederherzustellen, verursacht demnach häufig krankhafte Veränderungen des Blutdrucks. Dies speziell im Zusammenhang mit der Absicht, etwas "schnell am Computer" erledigen zu wollen, wie z. B. ein kurzer Blick auf den E-Mail-Posteingang oder das Ausdrucken eines Dokuments.

Nach erfolgreichem Hochfahren des Computers bedeutet die Aufnahme der Arbeit nicht selten eine im Stakkato erfolgende Serie von Unterbrechungen der fokussierten Arbeitsabsichten durch Sicherheitshinweise, Update-Informationen oder Nachrichten ob des Fehlens von Zugriffsberechtigungen, korrekter Netzwerkeinstellungen oder aktueller Treiber-Software. Und was am Vortag oder gar vor wenigen Minuten, etwa vor einem Neustart, noch einwandfrei seinen Dienst verrichtete, gehört urplötzlich einer Zeit an, von der man in jenen Augenblicken gar nicht wusste, dass man sie sich in wenigen Minuten wehmütig und der schieren Verzweiflung ausgesetzt wieder herbeisehnen würde.

WHO stuft Microsoft Windows als gesundheitsgefährdend ein

Gedenktafel auf dem Laienfriedhof des Microsoft Hilfe-Centers

Zerkaute Fingernägel, zerbissene Lippen, Hämatome an Händen, Unterarmen und Oberschenkeln sowie die partielle Enthaarung der Kopfhaut sind laut den beklemmenden Ergebnissen der Studie nur die geringfügigsten Folgeerscheinungen des Arbeitens mit Windows. Weit signifikanter und alarmierender die Zahl der von psychischen Störungen betroffenen Nutzer des Betriebssystems. Die Bandbreite reicht hier von nach außen gerichteten Tobsuchtsanfällen und autoaggressiven Selbstverletzungen über manische Episoden bishin zur Katatonie, die sich in kompletter geistiger wie körperlicher Regungslosigkeit äußert. Hierbei wurde ein dauerhaftes, ungläuiges Offenstehen des Mundes beobachtet – ein Einfallstor für Bakterien und Insekten auf der Suche nach feuchtwarmen Nistplätzen.

Nicht selten steht am Ende einer versionsübergreifenden Langzeitbeschäftigung mit Windows das Schwinden des Glaubens an der eigenen Lebenstüchtigkeit, der Sinnhaftigkeit des menschlichen Daseins und dystopische Endzeitfantasien, verbunden mit dem Wunsch nach einem vorzeitigen Explodieren der Sonne.

Geschätzt 1,2 Milliarden Menschen arbeiten täglich mit einem Windows-PC. Nach Auswertung der Auswirkungen auf Gesundheit und Sozialverhalten setzte die Weltgesundheitsorganisation Windows nun auf den Index und vergleicht das Betriebssystem in einem internen Bericht mit Antipersonenminen, welche nach den Genfer Konventionen internationale Ächtung erfahren haben.