Wichtig erschien dem Beirat im Rahmen ihrer Expertise zunächst die Feststellung einer gemeinen Ausnutzung des sozialen Wohnungsbaus durch Berechtigte, welche ihren Anspruch durch steigende Einkommen verlieren, aber nicht kündbar sind, was der Grundabsicht des sozialen Wohnungsbaus den Boden entziehe und diesen fürderhin obsolet mache, weshalb die erste Empfehlung auch die vollständige Streichung des sozialen Wohnungsbaus beinhaltet.

SPD: Mietpreisbremse / Wohnklo

Von weit größerer Bedeutung jedoch die Analyse des Wohnungsmarktes im Kontext von Preisbildung durch Angebot und Nachfrage: Nach eingehender Untersuchung durch das mehrköpfige wissenschaftliche Expertenteam kam dieses zu dem Schluss, dass das vorhandene Wohnraumpotential von einer wachsenden Zahl von Wohnungssuchenden aufgrund mangelnder Einkommensleistung gar nicht genutzt werden könne und somit im Kern auch nicht vom Fehlen bezahlbaren Wohnraums die Rede sein kann, denn die Bezahlbarkeit einer Sache sei grundsätzlich bei entsprechenden Einkommensverhältnissen gegebenen und gewährleistet – und empfiehlt Wohnungssuchenden das Erwirtschaften höherer Einkommen.

Als vorübergehende Alternativen nannte der federführende Autor des Gutachtens, der Ökonom Friedrich Breyer, je nach finanzieller Ausstattung Wohnmobile, Sekundenzelte oder Brücken oberhalb genuesischer Sicherheitsstandards.


ZEIT ONLINE: Regierungsberater fordern weniger sozialen Wohnungsbau
Frankfurter Rundschau: Neuseeland: Ausländer dürfen keine Häuser mehr kaufen